Pharmazeutische Industrie

Herausforderungen der Branche

Pharmazeutische Unternehmen sind mit unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert und müssen in einem dynamischen Umfeld bestehen.

Bis 2015 wird der Patentschutz für zahlreiche Blockbuster-Präparate auslaufen. Experten beziffern den Verlust auf 40% der Gesamteinnahmen. Pharmaunternehmen müssen Wege finden, diese Milliardenverluste zu kompensieren.

Auch Unternehmen, die diese Blockbuster-Problematik nicht betrifft, müssen stetig neue Wachstumsstrategien entwickeln, um im Wettbewerb zu bestehen.

Die Einführung neuer, innovativer Arzneimittel ist ein probates Mittel Umsatzverluste auszugleichen. Damit steigt der Druck auf den F&E Bereich der Pharmaunternehmen enorm. In den letzten Jahren ist in der Pharmabranche die F&E-Produktivität jedoch stetig gesunken. Geringere Wertschöpfung, steigende Entwicklungszeiten und F&E-Kosten reduzieren die Erträge und verkürzen zusätzlich den Patentschutz. Ein Großteil der überprüften Arzneimittel der letzten Jahre wurde als austauschbar angesehen. Innovationen beschränken sich häufig nur auf sekundäre Produktmerkmale.

Fusionen sowie die Zusammenlegung der Tätigkeiten von Unternehmen aus der Pharma- und der Biotechnologie-Branche stellen eine weitere Möglichkeit dar, Umsatzzuwächse zu generieren. Mit den Zukäufen versuchen Hersteller Größenvorteile zu gewinnen und Produkt-Pipelines anderer Unternehmen zu nutzen. Fusionierende Pharmaunternehmen müssen sich in diesem Fall jedoch mit erhöhter Komplexität auseinandersetzen und damit einhergehende Change Management-Prozesse bewältigen.

Weitere Herausforderungen für die Industrie sind die aktuellen Entwicklungen im deutschen Gesundheitswesen wie das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG), strengere Auflagen zum Kosten-Nutzen-Nachweis oder die zunehmende Bedeutung von Rabattverträgen.

CHRESTOS unterstützt Sie dabei, angesichts dieser zahlreichen Herausforderungen, den Überblick zu behalten und sichere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

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