Private Krankenversicherung

Herausforderungen der Branche

Die private Krankenversicherung ist eine unverzichtbare Säule des deutschen Gesundheitssystems.

Während heute noch jeder fünfte Bürger älter als 60 Jahre ist, wird das im Jahr 2030 etwa für jeden dritten Bürger gelten. Auf diese Entwicklung ist die PKV vorbereitet: In der Privaten Krankenversicherung werden die Beiträge so kalkuliert, dass bereits heute eine systematische Vorsorge für das Alter gebildet wird. Mit einem Teil der Prämien werden von Beginn an Alterungsrückstellungen aufgebaut. Aus diesen werden später die im Alter ansteigenden Gesundheitskosten finanziert.

Das heißt privat Versicherte sorgen mit ihren Beiträgen selbst für ihre im Alter steigenden Gesundheitskosten vor.

Die privaten Krankenversicherer müssen nun unter anderem dafür Sorge tragen, dass die kalkulierten Prämien die Realität abbilden. Sie müssen nach gesetzlichen Vorgaben unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden so kalkuliert werden, dass sie die künftig zu erwartenden höheren Gesundheitskosten des älter werdenden Versicherten decken.

Kürzere Bindungsfristen bei Wahltarifen, die Einführung von Unisex-Tarifen, eine ständig steigende Anzahl an medizinischen Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen und Anbietern und ein dadurch immer komplexer werdendes Case-Management mit immer mehr Behandlungs-programmen sorgen für eine wahre Flut an Kennzahlen, die in eine Risikobewertung einfließen müssen. Die Vorhersage zu erwartender Kosten und die Berechnung von Prämien wird dadurch zunehmend zu einer echten Herausforderung der Branche.

Die neue geförderte Pflegezusatzversicherung ab 2013 führt diese Entwicklung über den Bereich der Krankenbehandlung hinaus fort und macht nun auch die Pflegebedürftigkeit zu einem zu berücksichtigenden Risikofaktor.

CHRESTOS unterstützt Sie dabei, Risiken besser zu bewerten, Leistungsverhalten klarer zu prognostizieren und Wahltarife sowie Präventionsprogramme mathematisch umfassend zu validieren bzw. neu zu entwickeln.

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